In vieler Hinsicht können wir Goethezeit und Romantik als Ausgangspunkte der Suche nach einem neuen Verhältnis zur Natur betrachten. Schon damals entstanden erste Ideen einer Naturethik und eines ökologischen Denkens, die heute hochaktuell sind. Vor dem Hintergrund von Klima- und Biodiversitätskrise bringt die Ausstellung am Beispiel des hochromantischen Themas ‚Wald‘ frühe Ansätze zur Entwicklung anderer Naturverhältnisse in Erinnerung.

Die transdisziplinäre Ausstellung verknüpft in drei verschiedenen Museen wissenschaftliche, ökologische und ästhetische Zugänge von damals und heute. Mit Exponaten aus den Künsten, der Kultur- und Forstgeschichte sowie den Naturwissenschaften spannt die Schau den Bogen von der Epoche der Romantik über die Gegenwart bis in die Zukunft.

Eine gemeinsame Ausstellung des Deutschen Romantik-Museums, des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt und des Museums Sinclair-Haus in Bad Homburg.

Kuratorisches Konzept: Nicola Lepp

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mit freundlicher Unterstützung von Crespo Foundation,
Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main, Aventis Foundation, Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

 

Eröffnung: Freitag, 15. März, 19 Uhr