Ich fürchte, Sie haben mich längst vergessen - Eichendorff, nachgelassen

Der größte Teil des erhaltenen Nachlasses von Joseph von Eichendorff befindet sich heute im Freien Deutschen Hochstift. 2014 ist es mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder, der Hessischen Kulturstiftung sowie der Fritz Thyssen Stiftung gelungen, ein weiteres sehr umfangreiches Konvolut der Neissener Handschriften zu erwerben. Prof. Dr. Ursula Regener (Universität Regensburg) gibt einen Überblick über die Neuerwerbung und stellt die wichtigsten Stücke erstmals der Öffentlichkeit vor.

Termindetails

Wann

15.03.2016
von 19:00 bis 21:00

Wo

Goethe-Haus, Arkadensaal

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Kontakttelefon

069 / 13880-259

Teilnehmer

Prof. Dr. Ursula Regener (Universität Regensburg)

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Der größte Teil des erhaltenen Nachlasses von Joseph von Eichendorff befindet sich heute im Freien Deutschen Hochstift. Viele der Schriftstücke haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Über Eichendorffs Söhne gelangten sie 1935 ins neugegründete Eichendorff-Museum in Neisse (Oberschlesien) und galten nach 1945 zunächst als verschollen. Seit den 50er Jahren tauchten sie nach und nach in kleineren oder größeren Konvoluten wieder auf. Die meisten wurden von der Bundesrepublik Deutschland erworben und 2004 dem Freien Deutschen Hochstift als Dauerleihgabe anvertraut.

2014 ist es mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder, der Hessischen Kulturstiftung sowie der Fritz Thyssen Stiftung gelungen, ein weiteres sehr umfangreiches Konvolut der Neissener Handschriften zu erwerben. Es umfasst mehr als 1000 Seiten Werknotizen und Briefe sowie Briefe an Eichendorff und Familienkorrespondenz.

Prof. Dr. Ursula Regener (Universität Regensburg) gibt einen Überblick über die Neuerwerbung und stellt die wichtigsten Stücke erstmals der Öffentlichkeit vor.

Eintritt für Mitglieder frei. / 4,00 € (Gäste)