Freiheit und Notwendigkeit

Aus Anlass der Arabeskenausstellung diskutieren Werner Busch und Günter Oesterle die Bedeutung der Arabeske zwischen Zierrat und freier Kunst und den Zusammenhang zwischen ihrem archaischen Ursprung und ihrer Rolle in der ästhetischen Avantgarde, die Kunstpraxis und Kunsttheorie bis heute beschäftigen.

Termindetails

Wann

04.02.2014
von 19:00 bis 21:00

Wo

Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

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069 / 13380-259

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Zur Intermedialität der Arabeske

Wie kam es dazu, dass eine Erscheinung wie die Arabeske, die lange Zeit nur als randständiges Phänomen betrachtet wurde, um 1800 in den Mittelpunkt der ästhetischen Theorie und ins Produktionszentrum aller Künste geriet? Welche Eigenschaften prädestinieren diese Kunstform dazu, sowohl als Musterfall „autonomer Kunst“ zu gelten als auch alle Grenzzäune einzureißen und auf ein Gesamtkunstwerk zu zielen? Wie vermittelt die intermedial agierende Arabeske für die Romantiker Ursprung und Utopie? Welche Rolle spielt sie in Goethes ‚Faust II‘ – und inwiefern überbrückt sie den Hiat zwischen Natur und Kultur? Welche Rolle spielt ihre Intermedialität und Hybridität damals und heute ?
Aus Anlass der Arabeskenausstellung diskutieren Werner Busch und Günter Oesterle die Bedeutung der Arabeske zwischen Zierrat und freier Kunst und den Zusammenhang zwischen ihrem archaischen Ursprung und ihrer Rolle in der ästhetischen Avantgarde, die Kunstpraxis und Kunsttheorie bis heute beschäftigen.
 
Werner Busch ist Professor emeritus des Kunsthistorischen Instituts der FU Berlin und Co-Kurator der Arabeskenausstellung.
 
Günter Oesterle ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Das Gespräch moderiert Anne Bohnenkamp, Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts.
 
Eintritt: 4,00 € für Mitglieder // 8,00 € für Gäste
 
In Kooperation mit dem Haus am Dom

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