Arabeskenhaftes – Wunderhörnisches

Die Kunstform der Arabeske hat vor allem die Kunstwissenschaftler zu Definitionen und Interpretationen angeregt. Die Literaturwissenschaften tun sich bis heute schwer mit dieser Kunstform. Angesichts dieses theoretischen Defizits soll ein praktischer Angang vorgenommen und hinsichtlich seiner Deutbarkeit untersucht und vorgestellt werden.

Termindetails

Wann

28.01.2014
von 19:00 bis 21:00

Wo

Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

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069 / 13380-259

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Arabeskes Verfahren bei Clemens Brentano

Die Kunstform der Arabeske hat vor allem die Kunstwissenschaftler zu Definitionen und Interpretationen angeregt. Die Literaturwissenschaften (wohl auch die Literaten selbst) tun sich bis heute schwer mit dieser Kunstform. Zwar spricht man seit der Romantik (Friedrich Schlegel) viel von Arabesken, erklärt sie gar zu einem der Zielpunkte der Malerei und Bildhauerei, aber eben auch der Literatur, ohne dass sich bis heute eine ganz klare und weitgehend anerkannte Definition speziell der literarischen Arabeske hätte finden und durchsetzen lassen. Angesichts dieses theoretischen Defizits soll ein praktischer Angang vorgenommen und hinsichtlich seiner Deutbarkeit untersucht und vorgestellt werden: Titelbilder und einige Gedichte aus der hochromantischen Arnim/Brentanoschen Liedersammlung ‚Des Knaben Wunderhorn’ (1808), die vor allem nach Brentanos Selbstverständnis arabeske, besonders vom Maler Philipp Otto Runge vorgegebene Verfahrensweisen zeigen, können dabei als eine Art Brücke zwischen Malerei und Dichtung gewertet werden. Von hier aus wird dann auch ein erhellender Blick auf Runges und Brentanos Märchendichtungen und deren arabeske Strukturen geworfen.

 

In Kooperation mit dem Haus am Dom

 

Eintritt: für Mitglieder des Freien Deutschen Hochstifts kostenlos // 4,00 € für Gäste

 

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